Jahresabschlussübung 2016

Jahresabschluss2016Traditionell führt die Feuerwehr Swisttal zum Ende des Jahres eine große Jahresabschlussübung durch, an der alle Löschgruppen der Feuerwehr Swisttal beteiligt sind. Auch in diesem Jahr wurde ein großes Szenario geübt, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Jahresabschluss2016Traditionell führt die Feuerwehr Swisttal zum Ende des Jahres eine große Jahresabschlussübung durch, an der alle Löschgruppen der Feuerwehr Swisttal beteiligt sind. Auch in diesem Jahr wurde ein großes Szenario geübt, um im Ernstfall vorbereitet zu sein.

Über das Jahr verteilt finden 3 größere Übungen statt, wobei dann jeweils zwei der drei Züge der swisttaler Wehr gemeinsam üben. Die einzelnen Löschgruppen sind in Swisttal zu 3 Zügen Löschzug Nord (Löschgruppe Dünstekoven, Löschgruppe Heimerzheim und Löschgruppe Ollheim/Straßfeld), Löschzug Ost (Löschgruppe Buschhoven und Löschgruppe Morenhoven) sowie Löschzug Süd (Löschgruppe Ludendorf, Löschgruppe Miel und Löschgruppe Odendorf) zusammengefasst.


Die Jahresabschlussübung 2016 führte die swisttaler Wehrleute auf das Gelände des RSAG bei Swisttal-Miel. Allerdings waren für die Feuerwehrleute Ort und Lage der Übung vorher unbekannt, lediglich der Zeitpunkt war vorher bekannt.

Vor Ort zeigte sich folgende Lage. Es ereignete sich in dem Bereich der Abschüttungsrampen eine Explosion, durch die es in diesem Bereich zu einem Teileinsturz der Hallenkonstruktion sowie einem ausgedehnten Brand kam, der drohte sich auf eine angrenzende Tankstelle sowie den Lagerbereich von Containern und weitere Lagerhallen auszubreiten. Weiter zerstörten durch die Explosion umherfliegende Teile Kanister mit verschiedenen Gefahrstoffen, welche in dem gegenüberliegenden Gefahrstofflager gelagert waren.

Zu Bewältigung der vorgefundenen Lage teilte der Einsatzleiter, Paul Buhl (stellvertretender Leiter der Feuerwehr Swisttal), das Gelände in 3 Abschnitte auf. Der Löschzug Süd übernahm die auslaufenden Gefahrstoffe, der Löschzug Ost den Brand im Bereich der Explosion und der Löschzug Nord sicherte den Lagerbereich von Containern und weiteren Lagerhallen.

Der Löschzug Ost leitete eine massive Brandbekämpfung über mehrere verschiedene Strahlrohre ein und baute weiter eine Riegelstellung zu der angrenzenden Tankstelle auf. Gleichzeitig baute der Löschzug Nord eine weitere Riegelstellung zu dem Lagerbereich von Containern und weiteren Lagerhallen auf. Beide Löschzüge mussten eine Wasserversorgung aufbauen, die von einem Teich auf dem Gelände sowie der an das Gelände angrenzenden Swist aufgebaut wurde, wofür jedoch einige hundert Meter Strecke überbrückt werden mussten.

Der Löschzug Süd führte zunächst eine Erkundung der auslaufenden Gefahrstoffe unter sog. Chemikalienschutzanzügen durch. Da es sich bei dem Gefahrstofflager der RSAG in Miel nur um ein Lager für Kleinstmengen handelt, traten nur kleinere Mengen verschiedener Stoffe aus. Die beschädigten Kanister konnten jeweils durch mehrere Trupps unter Chemikalienschutzanzügen in Auffangbehälter verbracht werden und die ausgetretenen Flüssigkeiten wurden aufgenommen. Gleichzeitig wurde eine Dekontamination der eingesetzten Trupps unter Chemikalienschutzanzügen sowie zur Sicherheit auch der Trupps des Löschzugs Ost, die im angrenzenden Bereich der ausgetretenen Gefahrstoffe die Brandbekämpfung durchgeführt haben, aufgebaut, um diese von möglichen Kontaminationen zu befreien. Parallel wurde Luftmessungen durchgeführt, welche bestätigten, dass die ausgetretenen Gefahrstoffe keine gefährlichen Gase gebildet hatten und somit eine Ausbreitung und Kontamination der zur Brandbekämpfung eingesetzten Trupps des Löschzugs Ost unwahrscheinlich war.

 

Weitere Bilder und ein kurzes Erläuterungsvideo finden Sie hier.

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