Grundausbildung der Feuerwehr Swisttal gestartet  

LARSK

In diesen Tagen beginnt bei der Feuerwehr Swisttal wieder ein Modul der Feuerwehrgrundausbildung. In diesem so genannten Modul 1 werden die 18 Swisttaler Feuerwehrleute aus den verschiedenen Löschgruppen die ersten Grundtätigkeiten im Feuerwehrwesen lernen. So stehen u.a. Rechte und Pflichten eines Feuerwehrangehörigen, der Einsatz von Kleinlöschgeräten aber auch die Gerätekunde zu Lösch- und Rettungsgeräten auf dem Stundenplan.

 

Dies ist das erste Modul der Grundausbildung, welches die Feuerwehr Swisttal im Rahmen einer Ausbildungsgemeinschaft der Gemeinden Alfter, Bornheim, Meckenheim, Swisttal, Wachtberg und Rheinbach im Rahmen durchführt. Unter dem Namen „Linksrheinische Ausbildungsgemeinschaft des Rhein-Sieg-Kreises“, kurz LARSK“, haben sich die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinden Alfter, Bornheim, Meckenheim, Swisttal, Wachtberg und Rheinbach zusammengetan. Diese Kommunen werden ab dem Jahr 2019 die Feuerwehrlehrgänge, die bisher jeweils getrennt auf Standortebene stattfanden, vereinheitlichen und übergreifend in einheitlicher Modulform anbieten.

Hierfür werden nicht nur einheitliche Ausbildungsunterlagen und Standards erarbeitet. Auch ist für die Mitglieder durch zeitlich unterschiedlich angebotene Lehrgangstermine eine flexiblere Planung nach dem eigenen Zeitmanagement mit Blick auf Familie und Beruf bzw. Ausbildung möglich. „Wir erhoffen uns damit eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Ehrenamt und damit bessere Ausbildungsmöglichkeiten für alle Feuerwehrangehörigen.“, berichtet Stefan Schumacher, Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Swisttal.

Die Feuerwehr-Grundausbildung im Rahmen der LARSK umfasst vier Module: Grundtätigkeiten, Fahrzeug- und Gerätekunde, Brandbekämpfung sowie Technische Hilfeleistung. Hinzu kommen weitere Module, die die sogenannte Truppmann-Ausbildung ergänzen, wie Sprechfunker, Atemschutzgeräteträger und Maschinist für Löschfahrzeuge.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den einzelnen Feuerwehren können die Module bei jeder der zur LARSK gehörenden Kommune besuchen. Jedes Modul wird dabei mit der

jeweiligen theoretischen und praktischen Prüfung abgeschlossen. Durch diese flexible Aufteilung der Module bieten sich deutlich mehr Möglichkeiten pro Jahr, um die notwendige Qualifikation als Feuerwehreinsatzkraft zu erlangen. Die Kameradinnen und Kameraden sind nicht mehr nur auf den einen Termin festgelegt, den die eigene Wehr anbietet. Wenn dieser beispielsweise in die Zeit der schulischen Abschlussprüfungen fiel, war bisher häufig eine Teilnahme erschwert bis unmöglich. Der Feuerwehrangehörige hat so ein Jahr „verloren“ – und auch die Feuerwehr bekam erst später eine neue, ausgebildete Einsatzkraft. Jetzt kann ein Feuerwehrmann aus Meckenheim problemlos zum Beispiel das Modul 2 in Swisttal absolvieren, wenn ihm dort der Zeitraum besser passt.

Mit der interkommunalen Feuerwehrausbildung wird zudem die Zusammenarbeit der Feuerwehren durch frühzeitiges Kennenlernen und gemeinsames Lernen der Mitglieder gefördert. Ein weiterer Vorteil ergibt sich für die Führungskräfte und Ausbildenden. Diese können, nach der vielen Arbeit des ersten Zusammenstellens der Unterlagen und Abläufe, auf fertig konzipierte Ausbildungsunterlagen und -pläne mit aktuellem Stand zurückgreifen.

Weitere Infos zur Mitgliedschaft gibt es auch unter www.feuerwehr-swisttal.de.

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