Ehemalige Löschgruppenführer und Stellvertreter trafen sich in Swisttal

Ehrung heinz Poetes852 Jahre Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr waren versammelt beim zehnten Ehemaligentreffen im Feuerwehrhaus Miel. Das Treffen hatte Swisttals Ehrenwehrleiter Balthasar Schumacher für die ehemaligen Löschgruppenführer und stellvertretenden Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehren aus Swisttal, Rheinbach und Bornheim organisiert.

Zum bereits zehnten Mal waren sie auf Einladung von Schumacher im Feuerwehrhaus Miel zum Kameradschaftstreffen zusammengekommen. Auch Swisttals Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, die als Verwaltungschefin auch Leiterin der Swisttaler Feuerwehr ist, Wehrleiter Stefan Schumacher sowie der Ehrenbrandmeister der Löschgruppe Miel, Pastor Dr. Herbert Bohl, freuten sich über die willkommene Gelegenheit zum Wiedersehen, Austausch und Eintauchen in Erinnerungen.

Und davon gab es reichlich, Lustiges ebenso wie Tragisches. Balthasar Schumacher zum Beispiel erinnerte an den 29. Juli 1972, als die Kollegen aus Rheinbach die Swisttaler Feuerwehrleuten mit der Drehleiter unterstützten, um auf Burg Miel ein Pferd mit seinem Fohlen aus einem Teich zu retten.

Besonders in Erinnerung geblieben ist bei allen der äußerst schwierige Einsatz auf der A 61, als es am 11. Januar 1984 bei dichtem Nebel zu einer Massenkarambolage mit sieben toten Fahrzeuginsassen, brennenden Fahrzeugen und zahlreichen eingeklemmten Personen gekommen war.

An diesen schicksalhaften Tag vor 35 Jahren erinnerte sich auch Heinz Poetes besonders. Dem früheren stellvertretenden Löschgruppenführer Straßfeld wurde beim Ehemaligentreffen eine besondere zuteil. Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg aus Sankt Augustin war eigens angereist, um Poetes das Goldene Ehrenzeichen und die Ehrenurkunde für 60 Jahre Feuerwehrdienst zu überreichen – eine sehr seltene Auszeichnung, wie er betonte. Der 82-Jährige war seit dem Jahr 1959 aktiv in der Löschgruppe Straßfeld und 35 Jahre deren stellvertretender Löschgruppenführer. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Brunhilde erinnerte er sich auch gern an die zahlreichen Feuerwehrfeste in der Region und die Zusammenkünfte mit den ehrenamtlichen Helfern: "Das war immer schön, sonntags nach der Messe mit den beiden Kindern zu den Feuerwehrfesten zu fahren."

Quelle: Generalanzeiger Bonn

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